Frauen Union der CDU Langenhagen: Pressearchiv
Skandal in der SPD!
Lenz beleidigt beruftstätige Frauen - SPD Langenhagen und SPD Bürgermeisterkandidat zeigen keine Reaktion
Langenhagen: Zu den Entgleisungen von Herr Lenz über die Schwangerschaft der Bürgermeisterin erreichten uns bisher folgende Reaktionen.
- „Ein geschmackloser Kommentar“ Lenz (SPD) greift Langenhagens schwangere CDU-Bürgermeisterin an (19.01.06, Neue Presse)
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- Lenz' Rede sorgt für große Aufregung CDU wirft dem Landtagsabgeordneten Frauenfeindlichkeit vor – SPD-Ortsverein reagiert gelassen (NHZ,
19.01.06)
Artikel lesen - Lenz hat Ärger mit den Frauen CDU rügt Wahlkampfzitat (19.01.06,
HAZ)
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Lesen Sie nachfolgend weitere Reaktionen zu diesem Thema:
- Gabriela Kohlenberg (MdL)
Artikel lesen - Hans Bonnet (Regionsabgeordneter)
Artikel lesen - Dr. Eva Möllring (MdB, Vorsitzende der Frauen Union Niedersachsen)
Artikel lesen - Monika Brüning (MdB)
Artikel lesen - Sven Lindner (Vorsitzender der Jungen Union Langenhagen)
Artikel lesen - Gerriet Kohls
Artikel lesen - Julia Ranke (Beisitzerin des Bundesvorstandes der Fauen Union)
Artikel lesen - Gesine Saft (Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Langenhagen)
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Artikel lesen - Andreas Hafner (nternetbeauftragter)
Artikel lesen - O.E. Schultz (Vorsitzender der Senioren Union Langenhagen)
Artikel lesen - Marco Zacharias (Vorsitzender der Schüler Union Langenhagen)
Artikel lesen - Gabriele Spier (Vorsitzende der Frauen Union Langenhagen)
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Lenz (SPD) greift Langenhagens schwangere CDU-BÜrgermeisterin an
„Ein geschmackloser Kommentar“
Langenhagen: Dieser Angriff gerät zum Eigentor: Der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz hat sich mit markigen Sprüchen über Susanne Schott Feinde gemacht.
Langenhagens hauptamtliche Bürgermeisterin ist schwanger. Auch deswegen, so Lenz auf dem Neujahrsempfang seiner Partei, gebe es „viele gute Argumente für eine Abwahl. Schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter.“ „Ein geschmackloser Kommentar“, finden viele Langenhagener.
Die Landesvorsitzende der Frauenunion, Eva Möllring, forderte den Sozialdemokraten auf, sich aus dem politischen Geschäft zurückzuziehen. Lenz versteht die Aufregung nicht: „Das war ein ironisch gemeinter Nebensatz.“ Und für den habe er sich entschuldigt.
Schott äußerte sich gegenüber der NP nicht zu dem Angriff. Die Verwaltungschefin hätte eigentlich am Montag ihren letzten Arbeitstag vorm Mutterschaftsurlaub. Doch bis auf Widerruf will sie den erstmal streichen. Das Kind soll am 5. März kommen.
Nach der Entbindung will die CDU-Politikerin (sie setzte sich bei der Kommunalwahl 2001 mit 64,3 Prozent gegen den SPD-Kandidaten Siegried Frohner durch) in den Wahlkampf einsteigen. Die Schwangerschaft ändere nichts an ihrem Ziel, nach September weiter als Bürgermeisterin in Langenhagen zu arbeiten.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brüning wünscht ihrer Parteifreundin viel Glück. Schott habe durch das parteiübergreifend gelobte Tagesmütterprogramm eine zukunftsorientierte Familienpolitik in Langenhagen angestoßen und demonstriere persönlich eindrucksvoll, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie umgesetzt werden kann.
Brünig fordert Günter Lenz auf, sein Frauenbild zu revidieren. Denn: „Er ist offenbar noch nicht in der Lebenswirklichkeit junger Familien im 21. Jahrhundert angekommen.“
Herausgeber: Neue Presse 19.01.2006
CDU wirft dem Landtagsabgeordneten Frauenfeindlichkeit vor – SPD-Ortsverein reagiert gelassen
Lenz' Rede sorgt für große Aufregung
Langenhagen: Lenz' Rede beim Neujahrsempfang seiner Partei zieht weite Kreise. Die Landesvorsitzende der Frauenunion, Eva Möllring, forderte den Sozialdemokraten auf, sich aus dem politischen Geschäft zurückzuziehen. Offenbar habe es sich bis zu Lenz noch nicht herumgesprochen, dass Frauen nicht mehr an Heim und Herd festgebunden seien, so Möllring in einer Presseerklärung. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brüning urteilt, Lenz habe ein „merkwürdiges und unzeitgemäßes Frauenbild“.
Während des SPD-Empfangs hatte Lenz erklärt: „Es gibt viele gute Argumente für eine Abwahl, schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter.“
Dies sei eine unsägliche Entgleisung, erklärte der Vorsitzende der Senioren-Union Otto-Erhardt Schultz: „Lenz haben offenkundig alle guten Geister verlassen. Wo bleiben hier Stil, Anstand und Respekt vor der Würde des anderen?“ Langenhagens CDU-Chefin Gesine Saft wirft dem Landtagsabgeordneten einen „Rückmarsch ins vergangene Jahrhundert vor“.
[...]„Ich bin der Allerletzte, der Frauen an den Herd verbannen will. Das ist nicht mein politischer Stil, und wer mich kennt, weiß das.“ Deshalb habe er sich bei Susanne Schott entschuldigt, sagt Lenz. Die Kritik aus den Reihen der CDU hält er für „vollkommen unangemessen“.
Das findet auch Langenhagens SPD-Chef Marco Brunotte[...]“ Die CDU mache jedoch „aus einer Mücke einen Elefanten“. Lenz' Rede werde innerhalb der Partei keine Konsequenzen haben, kündigt Brunotte an: „Für uns ist die Sache erledigt, weil Günter Lenz das mit der Bürgermeisterin geklärt und die Sache aus der Welt geräumt hat.
Kommentar: Schlechter Stil
von nadine schley
Das ging gehörig daneben: Die Neujahrsrede des Landtagsabgeordneten Lenz sollte den Langenhagener Genossen den nötigen Schwung für den anstehenden Wahlkampf verleihen. Stattdessen lieferte Lenz dem politischen Gegner eine willkommene Steilvorlage. Ein Fauxpas, der einem Politprofi wie Lenz eigentlich nicht passieren darf. Seine Äußerungen klingen nicht nur verdächtig chauvinistisch, sie nehmen auch die Schwangerschaft und damit die Privatsphäre der Bürgermeisterin aufs Korn. Das ist schlechter Stil. Lenz hat sich eindeutig im Ton vergriffen.
Anmerkung der Internetredaktion: Es gab zwar im Nachgang der Berichterstattung ein telefonisches Gespräch zwischen Herrn Lenz und der Bürgermeisterin, aber entschuldigt hat er sich bisher für seine Aussagen nicht!
Herausgeber: NHZ 19.01.2006
CDU rÜgt Wahlkampfzitat
Lenz hat Ärger mit den Frauen
Langenhagen: Eine Äußerung des Landtagsabgeordneten Günter Lenz beim Neujahrsempfang der Langenhagener SPD zum anstehenden freudigen Ereignis der CDU-Bürgermeisterin Susanne Schott lässt in der Flughafenstadt die Funken stieben. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen hatte Lenz gesagt, es gebe „gute Argumente für eine Abwahl. Schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf eine ordentliche Betreuung durch die Mutter“.
Lenzens Worte waren in der Zeitung zu lesen, und seitdem hat der Politiker die CDU am Hals – insbesondere das Frauenlager. Die örtlichen Langenhagener Christdemokraten protestierten geharnischt. Die Bundestagsabgeordnete Monika Brüning aus Wunstorf, zugleich Bezirkschefin der Frauen-Union, hält dem politischen Kontrahenten ein „Frauen- und Familienbild von vorgestern“ vor. Seine Aussagen widersprächen den Beschlüssen der Großen Koalition zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eva Möllring, Landesvorsitzende der Frauen-Union, fordert Lenz zum Rücktritt auf. Der Gescholtene reagierte überrascht. Er habe das Beanstandete ironisch gemeint, mit einem Lächeln auf den Lippen gesagt. [...] In einem Telefonat habe er der Bürgermeisterin seine Ansichten zur Familienpolitik erklärt und ihr alles erdenklich Gute gewünscht. Susanne Schott, um die es bei der Sache eigentlich geht, war gestern den gesamten Tag über beruflich eingespannt und nicht zu erreichen. Die 40-jährige Bürgermeisterin erwartet ihr Kind Anfang März.
Herausgeber: HAZ 19.01.2006
Gabriela Kohlenberg (MdL)
Der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz hat auf dem Neujahrsempfang der Langenhagener SPD über die CDU-Bürgermeisterin Dr. Susanne Schott-Lemmer den unsäglichen Satz von sich gegeben: „Es gibt viele gute Gründe für eine Abwahl, schließlich blickt Frau Schott zurzeit Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter.“
Nachdem die verschiedensten Frauengruppen, Abgeordnete und Bürgerinnen und Bürger ihrem Zorn über diese unqualifizierte Bemerkung im Internet oder per Leserbrief Ausdruck verliehen haben, rudert die örtliche SPD und Lenz zurück, das aber nur sehr halbherzig. Für den Ortsvereinsvorsitzenden ist das ganze eine Lappalie „und wer Lenz kennt weiß, dass das nicht ernst gemeint war“. Ein merkwürdiger Humor, den sich die SPD da leistet. Was hätte die SPD aufgeschrien, wenn ein CDU-Politiker (vielleicht Edmund Stoiber) so eine Äußerung gemacht hätte. Der Aufruhr wäre unvorstellbar gewesen. Lenz hat mit der Bürgermeisterin „gesprochen“, auf eine Entschuldigung wartet Susanne Schott-Lemmer bis heute. Noch nicht einmal soviel Mut hatte der SPD-Mann.
Ein merkwürdiges Licht wirft die Affäre auch auf die SPD-Frauen. Weder die anwesende Bundestagsabgeordnete Caren Marks, noch die Regionsabgeordnete Elke Zach oder die Langenhagener ASF-Frauen haben sich deutlich von der Bemerkung distanziert. Schade, dass die Parteidisziplin ihnen einen Maulkorb verpasst hat. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die SPD Frauen diese Art von Stammtischhumor billigen.
Als Vorsitzende der FU Hannover-Land verurteile ich meinen Landtagskollegen von der SPD auf das schärfste und hoffe sehr, dass sein Verhalten nicht symptomatisch für den Wahlkampf der SPD in Langenhagen sein wird, Die Stadt Langenhagen hat eine hervorragende, intelligente, menschlich sehr hoch geachtete Bürgermeisterin, die mit ihrem Mann partnerschaftlich ihr Kind betreuen wird. Damit tut sie das, was auch die SPD zumindest in der Theorie fordert und fördert.
Es wäre fatal, wenn die Angst vor einem drohenden Verlust der Wahl in Langenhagen die SPD einen mit peinlichen Stillosigkeiten dieser Art gespickten Wahlkampf führen würde.
Ich wünsche Frau Dr. Schott-Lemmer alles Gute zur Geburt ihres Kindes und eine weitere erfolgreiche Amtszeit.
Hans Bonnet ( Regionsabgeordneter)
Disqualifiziert
Die Empfehlung des SPD-MdL Günter Lenz bei einem Neujahrsempfang, die schwangere Bürgermeisterin von Langenhagen und CDU-Kandidatin Dr. Susanne Schott abzuwählen, weil ihr Kind „Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter“ habe, ist unglaublich.
In welcher Welt lebt Lenz eigentlich? Ihm schwebt ein längst vergangenes Frauen- und Familienbild vor. Offensichtlich hat er den Anschluss an die sozialdemokratische Politik verloren und die kommunalpolitischen Leitlinien der niedersächsischen SPD nicht gelesen? Da heißt es nämlich: „Familienfreundlichkeit ist ein elementarer Faktor für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Kinder und Beruf lassen sich jedoch in Deutschland trotz erster Fortschritte nur schwer miteinander in Einklang bringen. Wir SozialdemokratInnen wollen, dass Frauen und Männer bessere Möglichkeiten für eine persönliche Balance zwischen Arbeit und Familie eröffnet werden.“
Die Äußerungen von Herrn Lenz sind mit dieser Leitlinie nicht zu vereinbaren. Da hilft es auch nicht, diese Entgleisung als „nicht ernst gemeint“ zu verharmlosen, wie es der SPD-Chef Marco Brunotte dem Bericht der Nordhannoverschen Zeitung vom 19.01.06 zufolge versucht hat.
Für mich ist die Sache keineswegs aus der Welt geräumt, die Wähler haben im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl ein Anrecht darauf zu wissen, wie die SPD es in Langenhagen mit der Familienfreundlichkeit und Balance zwischen Arbeit und Familie wirklich hält und wie ernst sie die kommunalpolitischen Leitlinien der niedersächsischen SPD nimmt.
Dr. Eva MÖllring MdB (Vorsitzende der Frauen Union Niedersachsen, 18.01.06)
Frauen Union fordert SPD-Abgeordnete auf, ihr Frauenbild zu korrigieren
„Herr Lenz hat offenbar die letzten 40 Jahre nicht miterlebt. Wer Mütter derart abqualifiziert und von Beruf und Politik ausschließt, sollte sich selber aus dem politischen Geschäft zurückziehen“, fordert die Frauen Union Niedersachsen. Von einem Volksvertreter müsse man heutzutage erwarten können, dass er Männern und Frauen das gleiche Recht auf Berufstätigkeit einräume.
Der Landtagsabgeordnete Günter Lenz hatte empfohlen, die Bürgermeisterin von Langenhagen, Susanne Schott, abzuwählen, weil ihr Kind einen Anspruch auf ihre Betreuung habe.
„Offenbar hat es sich zu diesem Volksvertreter noch nicht herumgesprochen, dass Frauen nicht mehr an Heim und Herd festgebunden sind“, meint Landesvorsitzende Dr. Eva Möllring. „Hat Herr Lenz schon einmal erwogen, auf eines seiner eigenen zahlreichen Ämter zu verzichten, um der Erziehung seiner beiden Kinder gerecht zu werden?“
Die Frauen Union fragt sich auch, warum Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sich nicht von der Einschätzung ihres Kollegen distanziert habe.
Monika BrÜning (Bundestagsabgeordnete, 18.01.06)
Günter Lenz (SPD) hat merkwürdiges und unzeitgemäßes Frauenbild
„Mit einem Frauen- und Familienbild von vorgestern den Kommunalwahlkampf einzuläuten, ist in hohem Maße unpassend. Dies wirft kein gutes Licht auf das Frauenbild einiger in der SPD. Eine derartige Äußerung sollte zu persönlichen Konsequenzen führen“, fordert die CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brüning, die gleichzeitig Vorsitzende des Bezirksverbandes der Frauen-Union Hannover ist, zu Äußerungen des sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Günter Lenz über die Langenhagener Bürgermeisterin Dr. Susanne Schott-Lemmer.
Anlässlich des Neujahrsempfangs der Langenhagener SPD, hatte Lenz geäußert: „Es gibt viele gute Argumente für eine Abwahl, schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter.“
„Die Aussagen widersprechen in eklatanter Weise den Beschlüssen der Großen Koalition zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und rücken das Frauenbild von Herrn Lenz in seltsames Licht“, so Monika Brüning. „Herr Lenz ist offenbar noch nicht in der Lebenswirklichkeit junger Familien im 21. Jahrhundert angekommen.“
„Gerade in Langenhagen hat Frau Schott-Lemmer beispielsweise durch das parteiübergreifend gelobte Tagesmütterprogramm eine zukunftsorientierte Familienpolitik angestoßen und demonstriert auch persönlich eindrucksvoll, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie umgesetzt werden kann.“
Die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Brüning abschließend: “Ich fordere, dass die Äußerungen von Herrn Lenz eine adäquate Reaktion der örtlichen SPD auslösen. Gerade meine SPD-Wahlkreiskollegin Caren Marks sollte als Familienexpertin ihren Parteifreund nachdrücklich auf den richtigen Weg bringen.“
Sven Lindner ( Vorsitzender der Jungen Union Langenhagen, 18.01.06)
Zur Äußerung von Herrn Lenz bezüglich der Wiederkandidatur von Frau Dr. Schott - Lemmer kann ich nur sagen, dass seine Meinung nicht in dieses Jahrhundert passt. Frau Dr. Schott - Lemmer hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie ihr Amt kompetent ausübt, so dass die Junge Union mit ihrer Kandidatur voll einverstanden ist und sie dabei unterstützt. Dass sie Familienzuwachs bekommt, freut uns alle sehr. Selbstverständlich trauen wir ihr zu, der Stadt auch weiterhin gute Dienste erweisen zu können. Es ist einer Frau schließlich nicht untersagt, neben ihrer Arbeit auch Erfüllung in der Familie zu finden.
Gerriet Kohls (NHZ, 18.01.06)
Beim Neujahrsempfang der SPD Langenhagen gab der SPD-Landtagsabgeordnete und Betriebsratsvorsitzende Günter Lenz zum Besten, was er von einer modernen Familienpolitik hält. Er möchte die CDU-Bürgermeisterin Susanne Schott mit Hilfe der Kommunalwahl nach Hause schicken, damit sie dann in der Lage ist, ihrem baldigen Nachwuchs „den Anspruch auf eine ordentliche Betreuung durch die Mutter“ zu erfüllen. Also doch, die Schwangerschaft und das Muttersein sind mit dem Beruf der Frau nicht vereinbar!? Und das aus dem Munde eines Sozialdemokraten. Gott sei Dank beweist die CDU-Familienministerin von der Leyen, dass die verkorksten Ansichten des Herrn Lenz wohl nicht mehr ganz in unsere Zeit passen.
Julia Ranke (Beisitzerin des Bundesvorstandes der Fauen Union, 17.01.06)
„Alle berufstätigen Väter = Rabenväter?“
„Wer als gutes Argument für die Abwahl der Bürgermeisterin Dr, Susanne Schott-Lemmer ihr anstehendes Mutterglück ins Feld zieht, geht nicht auf die Lebensumstände von jungen Familien ein,“ so Julia Ranke, Beisitzerin im Bundesvorstand der Frauen Union, zu den Äußerungen des SPD-Landtagsabgeordneten Lenz beim SPD-Neujahrsempfang. Im Umkehrschluss würde die Argumentation von Herrn Lenz also bedeuten, dass alle Väter, die arbeiten, Rabenväter sind!
Vereinbarkeit von Familie und Beruf heißt nicht: Die Mutter bleibt zu Hause und der Vater geht arbeiten! Die Gleichstellungspolitik muss heutzutage stärker als bislang auf die verschiedenen Frauengenerationen und altersspezifischen bzw. biographiespezifischen Unterschiede eingehen.
Gerade der demografische Wandel erfordert ein zügiges Umdenken. Der fortschreitende Bevölkerungsrückgang hat bereits jetzt wirtschaftliche Auswirkungen und die Politik ist in der Verantwortung diesem entgegenzuwirken. Dazu gehört es vor allem, auf die neuen Lebensumstände von jungen Familien einzugehen sowie die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben. Bürgermeisterin Dr. Susanne Schott-Lemmer nimmt hier eine Vorbildfunktion wahr. Sie wird vorleben, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf funktioniert.
Ob das Vorgehen des SPD-Landtagsabgeordneten mit der SPD-Führung abgestimmt ist, erscheint fraglich. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD heißt es u.a.:
„Das Wohl der Familien, ihrer Kinder und das Ziel, dass sich wieder mehr Menschen ihre Kinderwünsche erfüllen, soll ein gesellschaftliches Anliegen werden. Denn Deutschland braucht mehr Kinder........... Frauen sind heute so gut qualifiziert wie nie zuvor. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass sie die gleichen Karrierechancen und den gleichberechtigten Zugang zu Führungspositionen erhalten.“
„Wie sollen wir in Deutschland wieder ein Klima bekommen, aus dem Familien Zukunftszuversicht schöpfen können, wenn ein SPD-Abgeordneter berufstätige Mütter als Rabenmütter darstellt?“ so Julia Ranke.
Gesine Saft (Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Langenhagen, 16.01.06)
Ein größeres Fettnäpfchen ist eigentlich kaum denkbar! Da schwadroniert der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Lenz über das Baby der Bürgermeisterin und bescheinigt dem Kind einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter !
Aber, aber Herr Landtagsabgeordneter, was soll das denn heißen? Sind all die Kinder, deren Mütter sich nach der Geburt des Babys wieder in ihren Beruf zurückbegeben Rabenmütter und werden Kinder durch die Väter nicht „ordentlich“ betreut? Da haben wir unser Langenhagen, dass sich mit dem weit über die Grenzen bewunderten Label Vereinbarkeit von Familie und Beruf schmücken kann. Unsere junge Bürgermeisterin macht vor, dass dies in Langenhagen vorbildlich läuft und ein SPD-Landtagsabgeordneter bläst zum Rückmarsch ins vergangene Jahrhundert. Auf der Internetseite der SPD findet sich das Flugblatt: „Familie und Beruf müssen vereinbar sein. Väter und Mütter müssen die Möglichkeit haben familiäre und berufliche Pflichten partnerschaftlich zu teilen. Es sei die CDU die die Frauen wieder „heim an den Herd holen wolle.“ Das stimmt natürlich nicht, (unsere neue Bundesministerin von der Leyen ist ein gutes Beispiel), aber Günther Lenz hat uns eine Steilvorlage geliefert, um das zitierte Flugblatt umzukehren und nun zu schreiben: Mit Herrn Lenz geht es familienpolitisch zurück in die 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Nun wäre das schon schlimm genug, aber was soll man von einem Bürgermeisterkandidaten sagen, der sich bei einer solchen Entgleisung nicht zu Wort meldet und klar stellt, dass die Bürgermeisterin, wie jede andere Bürgerin auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nutzen darf und das dies gerade aus Sicht der SPD eine hervorragendes Beispiel für die Langenhagenerinnen und Langenhagener darstellen müsse. Besonders, da Susanne Schott-Lemmer mit ihrem Ehemann ein Partner zur Seite steht, der sich bereits jetzt auf die Rolle als Vater intensiv vorbereitet.
Der SPD sei geraten, beim Thema Gleichberechtigung nicht mit gespaltener Zunge zu reden. In Langenhagen: Bürgermeisterin zurück an den Herd! Sonst aber vollmundige Bekenntnisse für Partnerschaft und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Jutta Assmann (16.01.06)
Endlich ist es raus: Das ständige Geschwafel von "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" und "Frauen in Führungspositionen" - alles nur Wahlkampfgewäsch um Wählerinnen einzulullen, deren eigene Karriere männlichen SPD-Politikern nicht gefährlich werden kann. Aber wenn eine Frau aus den Reihen des politischen Mitbewerbers es wagt, sich für politisches Mandat und Familie zu entscheiden, kommt die Wahrheit ans Licht: "Frauen an den Herd!"
Herzlichen Dank, Herr Lenz, für soviel Mut zur Offenheit! Schließlich haben Sie damit ihre Partei für mindestens die Hälfte ihrer Wähler unwählbar gemacht!
Unsere Bürgermeisterin, die die zusätzliche Mutterrolle sicherlich nicht unsympathischer macht, weil sie selbst hautnah erleben wird, wo es in unserer Stadt noch Optimierungsbedarf gibt, belässt es glücklicherweise nicht bei vordergründigen Lippenbekenntnissen. Seit ihrer Amtsübernahme lässt Frau Dr. Schott-Lemmer trotz leerer Kassen jedenfalls keine Chance aus, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, was Projekte wie Fabelhaft, das Mehrgenerationenhaus und die Zertifizierung ihrer eigenen Verwaltung beweisen. Und so zeigte sich selbst die letzte, SPD-geführte Bundesregierung beeindruckt, und bezeichnete Langenhagen als einen "Leuchtturm", und eine der familienfreundlichsten Städte in Deutschland. Es ist jedenfalls bezeichnend, dass sich das Zitat von Herrn Lenz auf einer Seite mit einer weiteren Meldung zu einem neuen Baustein unserer Bürgermeisterin für eine familienfreundliche Stadt befand. Wer möchte, dass Langenhagen sich in diesem Sinne weiter entwickelt weiß jetzt, wen er zu wählen hat.
Andreas Hafner (Internetbeauftragter, 16.01.06)
SPD lebt in der Steinzeit!
Immer wird der CDU vorgehalten, die Entwicklungen der Emanzipation noch nicht erkannt zu haben. Doch schauen wir uns den Artikel der SPD am vergangenem Montag an, da heißt es (Zitat) :"Es gibt viele gute Argumente für eine Abwahl, schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem
Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter". Dieser Kommentar zeigt doch sehr deutlich, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die SPD nicht existent ist! Auch steht der Vorwurf im Raum, das alle Mütter, die z.B. durch
finanzielle Gründe auf dieses Lebensmodell zurückgreifen müssen, ihre Kinder nicht ordentlich betreuen / bzw. erziehen könnten. Eine Unterstellung, die jede berufstätige Mutter beleidigen muss! Die CDU freut sich auf den Nachwuchs, bei der SPD wird dieser als berufliches Hindernis wahrgenommen.
Auch der SPD Kandidat hat wenig vorzuweisen. Es sei daran erinnert, dass die Verwaltungsspitze nur Projekte umsetzen kann, welche der Rat beschließt. Die Bürgermeisterin hat dort, wie alle anderen auch, lediglich eine Stimme. Der Rat der Stadt Langenhagen hat sicherlich durch einige Entscheidungen in der Vergangenheit Schaden genommen! Wenn Beschlussfassungen ständig in die länge gezogen und bestehende Beschlüsse gekippt werden, ist eine Planungsunsicherheit innerhalb der Stadtverwaltung natürlich gegeben. Dies hat aber maßgeblich aber auch die SPD zu verantworten, den diese sitzt immerhin mit im Rat und arbeitet, aus parteipolitischen und ideologischen Gründen, oft gegen die Bürgermeisterin. Zudem kommt, dass auch in der Verwaltung viele wichtigen Positionen (Dezernenten), durch den jahrelangen Parteienfilz der SPD, noch von SPD Sympathisanten besetzt sind und auch diese natürlich eher gegen die Bürgermeisterin arbeiten, als mit ihr. Dennoch hat Langenhagen eine erfolgreiche Bürgermeisterin, die mit Hilfe vieler Bürger sehr gute und über die Stadtgrenzen hinaus anerkannte Arbeit geleistet hat (z.B. mit dem Projekt FaBeLhaft). Das nun die Schwangerschaft als Hindernisgrund für den weiteren beruflichen Werdegang als Bürgermeisterin dieser Stadt gesehen wird, zeigt deutlich, dass die SPD die Zielsetzung der Emanzipation nicht verstanden hat. Partnerschaftliches streben nach Erfolg in Familie und Beruf, scheint der hiesigen SPD fremd zu sein. In einer Pressemeldung vom 12.10.05 schrieb die NHZ: „Die Familienfreundlichkeit in der Stadt möchten Bürgermeisterin Susanne Schott und ihr Mann Jörg Lemmer selbst ausprobieren“.[...] Somit steht auch bei Familie Schott-Lemmer, wie bei so vielen anderen Familien in Langenhagen, auch der Vater als Erziehungs,- und Betreuungsperson zur Verfügung.
"Zurück an den Kochtopf" so legte man oft Stoiber's Äußerungen aus, "zurück in die Steinzeit" heißt es nun aus der SPD! Wie die SPD- Frauenriege diese Äußerungen auffasst bleibt abzuwarten, aber dort wird wohl der innerparteiliche "Maulkorb" für wenig Gegenwehr sorgen!
O.E. Schultz (Senioren Union Langenhagen,16.01.06)
SPD-Volks- und Personalvertreter Lenz voll daneben
Man liest es dreimal, hat Zweifel, glaubt es nicht und muß es dennoch als Tatsache zur Kenntnis nehmen. SPD-MdL Günter Lenz wendet sich anl. eines Neujahrsempfanges mit folgender Adresse an die Bürgermeisterin Susanne Schott-Lemmer (NHZ 16.1.06): „Es gibt viele gute Argumente, für eine Abwahl, schließlich blickt Frau Schott zurzeit ihrem Mutterglück entgegen, und das Kind hat einen Anspruch auf ordentliche Betreuung durch die Mutter“.
Glückwunsch, Herr Lenz, endlich erinnert uns jemand wieder an Kaiser Wilhelm II., der ja bekanntlich die „Drei KKK“ erfand (Kinder, Küche, Kirche). Leider ist er wohl nicht so ganz auf der Höhe der Zeit. Hat doch die SPD auf ihrer Klausur am Wochende in Mainz u.a. als Programmleitlinie verkündet (FAZ 16.1.06): „Mehr Kinder. Bessere Bildung. Starke Familie – Nur eine kinderfreundliche Gesellschaft ist dynamisch und wachstumsstark – Ein Land ohne Kinder ist in jeder Hinsicht ein Land ohne Zukunft, sozial, wirtschaftlich und kulturell“. Auch Matthias Platzeck, SPD-Bundesvorsitzender, sowie Kurt Beck, Stellv. SPD-Bundesvorsitzender, haben die unbedingt erforderliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf in das Zentrum aller Bemühungen gestellt (Pressekonferenz 16.1.06).
Im übrigen aber haben Herrn Lenz offenkundig alle guten Geister verlassen. Wo bleiben hier Stil, Anstand, Respekt vor der Würde des anderen, Sachlichkeit, Fairness, Vertrautheit mit den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts und nicht zuletzt die Akzeptanz von Gleichberechtigung sowie Courtoisie? Hat er verdrängt, dass Gerhard Schröder nicht mehr Bundeskanzler ist, der bekanntlich bei dieser Thematik einmal vom „Gedöns“ sprach?
Interessant wäre auch zu erfahren, welche Stellung herausragende SPD-Persönlichkeiten wie der Bürgermeisterkandidat Friedhelm Fischer, Caren Marks, Elke Zach, Waltraut Krückeberg oder Willi Minne zu dieser unsäglichen Entgleisung ihres Frontmannes beziehen.
Marco Zacharias (SchÜler Union Langenhagen, 16.01.06)
SPD-Landtagsabgeordneter Lenz frauenfeindlich?
Da hat sich Herr Lenz, Landtagsabgeordneter der SPD, mal wieder etwas geleistet: Wie in aller Welt kann er es sich als Sozialdemokrat die unangebracht flegelhafte Freiheit nehmen, Frau Bürgermeisterin Susanne Schott-Lemmer aufzufordern, ihr Amt wegen ihres erwarteten Kindes aufzugeben? Herr Lenz, der in seiner Funktion und Parteizugehörigkeit eigentlich für einen Fortschritt der ohnehin schon weit vorangekommenen Gleichberechtigung kämpfen sollte, scheint wohl noch in den 60er-Jahren des letzten Jahrtausends zu leben! Gerade die SPD, die doch seit Zeiten für die Vereinbarung von Beruf und Familie steht, will nun die ,,Frauen-an-den-Herd-Mentalität" wieder in den Kopf des Langenhagener Wählers zurückbringen, hingegen die CDU durch gezielte Kinderbetreuung und -förderung sowie durch finanzielle Anreize das Ziel verfolgt, dass Frauen ihren Beruf mit dem Kind in Vereinbarung bringen können! Herr Lenz, ,,Kinder-Küche-Kirche" ist nicht mehr zeitgemäß! Solche Äußerungen sind einfach unangebracht und absolut ungeeignet für den Wahlkampf. Dies sind inhaltleere, frauenfeindliche Parolen, die im Besonderen Herr Lenz lieber meiden sollte. Um so mehr verwundert es mich jedoch, dass Frau Zach als SPD-Frau dieses so einfach hingenommen hat. Es ist eindeutig festzustellen, dass die Sozialdemokratie das alte Frauenbild wiederherzustellen gedenkt und mit der Forderung, Frau Schott solle sich lieber um ihr Kind als um Langenhagen kümmern, besonders Herren der alten Generation für ihren Kandidaten Fischer zu werben versucht. Es sollte gewürdigt werden, dass Frau Schott dem allgemein geltenden Trend der Kinderlosigkeit trotz ihres zeitraubenden Berufs entgegenwirkt und dennoch weiter für die Langenhagener Zukunft arbeiten will. Doch die Langenhagener SPD hat da wohl andere, unverständliche Ansichten.
Gabriele Spier ( Frauen Union Langenhagen, 16.01.06)
Wo sind die SPD Frauen?
Die Frauen Union der CDU Langenhagen ist empört über die Äußerungen des Landtagsabgeordneten Lenz!
Herr Lenz, ich frage Sie: wie hätten Sie sich geäußert, wenn die Bürgermeisterin, die ein Kind erwartet, aus Ihren Reihen kommen würde?
Frau Dr. Schott-Lemmer, hat in unserer Stadt Langenhagen für das Projekt „FaBeLhaft“ - Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ bundesweit Anerkennung gefunden. Sie wird vom Land Niedersachsen unterstützt und mit EU-Mitteln gefördert, von der SPD- Bundesministerin Ulla Schmidt gelobt. Susanne Schott-Lemmer hat einen wesentlichen Beitrag zur Frauenförderung geleistet Nun erfährt sie ganz nebenbei durch die Presse, dass Herr Lenz bei einem Neujahrsempfang sie als werdende Rabenmutter darstellt, sollte sie nicht den Beruf verlassen und den Weg frei machen für einen natürlich sozialdemokratischen Nachfolger!
Wir freuen uns natürlich, dass sich Herr Lenz Sorgen um das Kind der Bürgermeisterin macht. Aber wir sind verstimmt, wenn er den Anspruch des Kindes auf eine ordentliche Betreuung durch die Mutter missbräuchlich ins Spiel bringt. Es ist wohl eher so, dass es die Sorge um die attraktive Gegenkandidatur des eigenen Kandidaten war, die ihn zu diesem eindeutigen sprachlichen Missgriff verführte. Susanne Schott-Lemmer hat zu allem Glück der werdenden Mutter auch noch das Glück mit ihrem Ehemann Jörg Lemmer, der bereit ist, das eigene Berufsleben zugunsten des Kindes zu reduzieren und der bestens „ Beruf und Familie“ vereinbaren kann“.
Hätte Herr Lenz die Rede von Dr. Gitta Trauernicht, Ministerin in Schleswig-Holstein, anlässlich der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen am 25. Sept.2005 gehört oder gelesen, wäre ihm diese Mütter und Väter gleichermaßen diffamiernde Aussage sicher nicht über die Lippen gerutscht.
Umso befremdlicher das Verhalten der örtlichen, bei der Veranstaltung anwesenden SPD-Frauen. Wo sind sie geblieben, als sich Herr Lenz zu dieser unsäglichen Äußerung hinreißen ließ. Die Mitglieder der ASF ( Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) fordern immer wieder die Partnerschaft zwischen Frauen und Männern.
Wir fordern, dass sich die Frauen der Langenhagener SPD von den Äußerungen des Landtagsabgeordneten Lenz distanzieren.
Herausgeber: Gabriele Spier für die Frauenunion CDU-Langenhagen 06.08.2005