Frauen Union der CDU Langenhagen: Pressearchiv

Thema der Frauen Union der CDU Langenhagen zum Weltfrauentag

Auswirkungen von Hartz IV für Frauen

Frauen Union der CDU Langenhagen zum WeltfrauentagLangenhagen: Dieses Thema hatte sich die Frauen Union der CDU Langenhagen zum Weltfrauentag gewählt.

Elke Heinrichs, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, ARGE referierte zum Thema. Heinrichs, die sich auch in BILD HANNOVER am Frauentag zum Thema „ wie frauenfreundlich ist Hannover, Hannovers Frauen, eine ganz starke Fraktion…“ zum Thema Arbeitslosenquote äußerte, ist übrigens bundesweit die einzige Beauftragte für Chancengleichheit. Ihre Aufgabe ist u.a., den Hartz IV-Empfängerinnen bei der Wiedereingliederung in den Beruf zu helfen, sie zu beraten und Umschulungen zu organisieren. Immerhin gibt es in der Region Hannover 23.000 Hartz-IV-Empfängerinnen. Ende 2005 lag der Anteil der Frauen bei den arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in der Region bei 46,6%, davon 12,3 % ausländische Frauen.

Ganz heiß wurde das Thema „Verlierer und Gewinner der Hartz IV-Neuregelung“ diskutiert. Von der Neuregelung sind Frauen in unterschiedlicher Weise betroffen: Nutznießerinnen sollen alleinerziehende Frauen/ Eltern sein. Wer früher Arbeitslosenhilfe ohne zusätzliche Sozialhilfe erhielt, so SPIEGEL ONLINE vom 28.02.06, hat seit Einführung von Hartz IV mehr Geld zur Verfügung.
Erwerbslose Partner von Vollzeitbeschäftigten gehören zu den Verlierern. Da das Partnereinkommen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird, erhalten diese Arbeitslosen etwa 80 bis 90% weniger Unterstützung. Vor allem sind Frauen betroffen.

Fazit von Elke Heinrichs: betrachtet man die gesetzlichen Neuregelungen unter dem Aspekt „Frauen“, so ist festzustellen, dass man nicht zu dem Urteil „ alles besser“ oder „ alles schlechter“ kommen kann. Mehr Frauen als zuvor werden aus dem passiven Leistungsbezug mobilisiert und finden durch Hartz IV bzw. das SGB II Unterstützung bei der Beendigung der Arbeitslosigkeit. Einige Personengruppen profitieren mehr, andere erhalten weniger Unterstützung.

Elke Heinrichs meint, dass sich die ARGE der Region Hannover auf einem guten Wege befindet.
Besonders für Frauen gibt es eine große Anzahl von Förderangeboten, die auch den Aspekt Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben. Aber auch allen anderen Personengruppen wird ein Maßnahmeangebot aufgezeigt.

Herausgeber: Gabriele Spier für die Frauenunion CDU-Langenhagen 16.03.2006

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